Entwicklung einer neuen Anne Frank Wanderausstellung
Das Anne Frank Zentrum zeigt seit über 25 Jahren bundesweit Wanderausstellungen zur Geschichte Anne Franks, zur Geschichte des Nationalsozialismus und Holocaust. Die Ausstellungen thematisieren auch aktuelle Formen von Antisemitismus und Diskriminierung in der Gegenwart. Mit unseren Wanderausstellungen erreichen wir insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene und fördern eine partizipative Form der Erinnerung an Anne Frank und ihre Geschichte. An diese langjährigen Erfahrungen der historisch-politischen und antisemitismuskritischen Bildungsarbeit mit den Wanderausstellungen knüpft das Projekt der Entwicklung einer neuen Wanderausstellung an.
Im Rahmen des Projekts »Erinnern und engagieren – lokal, partizipativ und inklusiv. Entwicklung einer neuen Anne Frank Wanderausstellung« wird eine Wanderausstellung entwickelt, die sich insbesondere an jugendliche Zielgruppen richtet und weitgehend inklusiv gestaltet ist.
Die Wanderausstellung erzählt Anne Franks Leben im Kontext der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust. Die Ausstellung spannt einen Bogen in die Gegenwart über eine Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung in der Gegenwart. Die Ausstellung thematisiert Fragen der Erinnerung an Anne Frank und ihr Tagebuch wie auch von Kontinuitäten antisemitischen und anderen menschenverachtenden Ideologien. Sie zeigt die Erfahrungen von Betroffenen von Antisemitismus und Diskriminierung und Möglichkeiten des Engagements dagegen.
Das Projekt wird aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin gefördert. Die Ausstellung wird im Januar 2027 eröffnet.





