Tim-Jonas Beisel – Jugendbildungsreferent

Friedensort »Aus der Vergangenheit lernen – Verantwortung für die Zukunft« im KKJD Celle

© Anne-Frank-Haus (Oldau/ CVJM LVH e.V.)

Projektbeschreibung des Projektpartners:

AUS DER GESCHICHTE LERNEN – VERANTWORTUNG FÜR DIE ZUKUNFT
Unter diesem Leitsatz ist ein besonderes pädagogisches Profil für das Anne-Frank-Haus in Oldau erarbeitet worden. Die 1987 erfolgte Namensgebung »Anne-Frank-Haus« ist Anspruch und Herausforderung zugleich. Nach der Schließung des Hauses 2024 sitzt die inhaltliche Arbeit als Fiedensort der Landeskirche Hannovers nun im Kirchenkreisjugendienst des Kirchenkreises Celle. Der Leitsatz ist nun zum Namen des Ortes geworden. Gruppen, die sich mit dem Thema »Verfolgung im Nationalsozialismus« am Beispiel der Gedenkstätte Bergen-Belsen beschäftigen wollen können hier Begleitungen anfragen. Die pädagogische Arbeit wird von Tim-Jonas Beisel als Jugendbildungsreferent verantwortet, ein Team haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen unterstützt ihn dabei.
Eine pädagogische Begleitung kann über einen oder mehrere Tage aufgebaut sein, in dessen Zentrum die thematische Begleitung über das ehemalige Gelände des KZ Bergen-Belsen sowie der Gedenkstätte und Ausstellung steht. Dieses Programm wird durch Workshops und Seminare über Diskriminierung in der Gegenwart und mit einer Pädagogik unterstützt, die auf die Mündigkeit der Teilnehmer*innen setzt und ihre Perspektiven ernst nimmt. Es ist möglich, dass das Team zur Vorbereitung zu Ihnen reist, je nach Distanz. Es gibt auch die Möglichkeit die mehrtägigen Begleitungen in einer der Jugend- und Erwachsenenbildungsstätten in der Region um die Gedenkstätte herum durchzuführen.

Potraitfoto von Tom-Jonas Beisel

Name der Initiative/ Organisation: Friedensort »Aus der Vergangenheit lernen – Verantwortung für die Zukunft« im KKJD Celle
Vor- und Nachname: Tim-Jonas Beisel
Straße und Hausnummer: Berlinstraße 2
Postleitzahl: 29223
Ort: Celle
Telefon: 05141 7505 555
E-Mail: tim-jonas.beisel[at]evlka.de
Social Media: Instagram Spring School Bergen-Belsen

Expertise: »Meine Expertise ist eine jahrelange ehrenamtliche und hauptamtliche Begleitung von Jugendgruppen sowohl im Rahmen von Konfirmand*innen- und Teamer*innenarbeit als auch im Rahmen des Anne-Frank-Hauses. Dies kombiniere ich mit meinem Wissen über Gedenkstättenpädagogik, indem ich versuche, zielgruppengerechte Methoden zu entwickeln, die Inhalte und Interesse vermitteln können. Gut klappen die sukzessive Weiterentwicklung von Methoden durch niedrigschwelliges Feedback der Teilnehmenden und Teamenden, die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitenden und Kooperationspartner*innen und das bedürfnisorientierte Arbeiten mit den Teilnehmenden.«

»Zu sehen, was für einen positiven Einfluss Bildungsarbeit auf Augenhöhe bei jungen Menschen haben kann, sei es durch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit oder das Interesse an einem neuen Thema, motiviert mich immer wieder aufs Neue. Besonders das Themenfeld der Verfolgung im Nationalsozialismus in außerschulischen Bildungsräumen besprechbar zu machen, ein Lernumfeld zu schaffen, in dem die Teilnehmenden ernst genommen werden und so niedrigschwellig partizipative und demokratische Prozesse kennenlernen können, ist für mich zentrales Motiv meiner Arbeit.« 

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