Wolfgang Hauck

die KunstBauStelle e.V.

© Conny Kurz

Projektbeschreibung des Projektpartners:

Landsberg am Lech trägt eine ungewöhnliche Dichte an NS-Geschichte: Hitlers Festungshaft und die Entstehung von »Mein Kampf«, die unterirdischen Rüstungsanlagen und Konzentrationsaußenlager, die Designation als »Stadt der Jugend« – und nach 1945 das DP-Lager Nr. 1 sowie das Kriegsverbrechergefängnis Nr. 1. Diese Konzentration ist eine gesellschaftliche Herausforderung für die Stadt, die über eine reine Rekonstruktion hinausgeht.

Unsere Projekte entwickeln Formate, die Geschichte erfahrbar machen: eine Karte zum KZ-Friedhof, eine Untersuchung zur Plastik des Kolonialkünstlers Fritz Behn, die Aufarbeitung des vergessenen Konzerts des DP-Orchesters. Wir verbinden analoge und digitale Vermittlung – darunter die kostenfreie App »BayernHistory« mit dem Themenbereich »NS-Erinnerungsorte in Bayern« und den »NaziCrimesAtlas«, der deutschlandweit über 25.000 Akten zu NS-Verbrechen georeferenziert zugänglich macht. Beide Plattformen ermöglichen es, Geschichte direkt vor Ort zu entdecken.

 

 

© Conny Kurz

Name der Initiative/ Organisation: dieKunstBauStelle e.V.
Vor- und Nachname: Wolfgang Hauck
Straße und Hausnummer: Weilheimer Straße 6d
Postleitzahl: 86899
Ort: Landsberg am Lech
Telefon: +49 152 266 303 03
E-Mail: info[at]diekunstbaustelle.de
Web-Adresse: www.diekunstbaustelle.de

Expertise: #ZEITGESCHICHTE: Partizipative und soziokulturelle Formate der Erinnerungskultur #TECHNIK: Digitale interaktive Werkzeuge (HistoryApp, virtual reality), Audio-Visuelle Dokumentation #KUNST: Theater, Musik, Ausstellungen und Installationen im öffentlichen Raum #AKTIVITÄTEN: Internationale Kooperationen, mobile Kulturstudios, Workshops und Diskurse

»Für mich speichert jeder Ort Erfahrung. Somit gibt es kontaminierte Orte des Abgründigen. Wir können nichts ungeschehen machen. Aber ich hoffe mit meiner Arbeit dazu beizutragen, sich der unmittelbaren Nähe zum Abgründigen bewußt zu werden. Das ist für mich ein Auftrag zur Warnung und Vorsorge für unsere Gegenwart und Zukunft.« 

gefördert durch